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Häufige Fragen zu OPNsense

Die Einwände, die wir in fast jedem Erstgespräch hören, und unsere ehrlichen Antworten.

FAQ

Häufige Fragen zu OPNsense

Was kostet OPNsense?

Die Community Edition ist kostenfrei. Kosten entstehen für Hardware, optional für die Business Edition (Jahreslizenz pro Firewall) sowie für Einrichtung und Betrieb. Lizenzen pro Nutzer, Funktion oder Durchsatz gibt es nicht.

Ist Open Source im Unternehmen nicht ein Risiko?

Die Kernbausteine von OPNsense, etwa der Paketfilter pf, Suricata, strongSwan und Unbound, gehören zu den am gründlichsten geprüften Sicherheitsprojekten. Dahinter steht Deciso als Hersteller mit kommerziellem Support, und vor Ort sind wir.

Wie lange dauert eine Migration?

Die Umschaltung selbst meist ein bis zwei Stunden im Wartungsfenster. Vorbereitung und Test dauern je nach Umfang wenige Tage bis mehrere Wochen.

Wer überwacht die Firewall nachts?

Auf Wunsch unser Sicherheitspartner NEOSEC. Die Logs fließen in dessen SIEM, und je nach Stufe reagiert NEOSEC rund um die Uhr. Mehr unter SOC mit NEOSEC.

Ist OPNsense dasselbe wie pfSense?

Nein. OPNsense ist 2014 aus pfSense hervorgegangen, wurde aber seitdem eigenständig und in weiten Teilen neu entwickelt. Oberfläche, API, Release-Zyklus und Hersteller unterscheiden sich.

Läuft OPNsense auch virtuell?

Ja, unter Proxmox, VMware, Hyper-V, KVM und in der Cloud. Als Perimeter-Firewall empfehlen wir meist dedizierte Hardware.

Was passiert, wenn die Business-Lizenz ausläuft?

Die Firewall läuft vollständig weiter und kann auf die Community-Paketquelle umgestellt werden.

Warum nicht einfach einen Mini-PC nehmen?

Für Labor und Test spricht nichts dagegen. Im Produktivbetrieb zählen Netzwerkchips mit stabilen Treibern, Dauerlastfestigkeit, Garantie und Ersatzteile. Deshalb setzen wir auf geprüfte Hardware.

Was passiert bei einem Hardwaredefekt?

Im HA-Cluster übernimmt das zweite Gerät ohne Unterbrechung. Bei Einzelgeräten spielen wir die gesicherte Konfiguration auf Ersatzhardware ein.

Ist die Business Edition im Preis enthalten?

Wir kalkulieren sie auf Wunsch mit ein. Sie wird pro Firewall jährlich lizenziert.

Können wir die alte Konfiguration einfach importieren?

Nein, und das ist gut so. Selbst zwischen pfSense und OPNsense gibt es keinen verlässlichen Direktimport. Die strukturierte Übersetzung ist die Gelegenheit, Altlasten loszuwerden.

Was passiert, wenn nach der Umstellung etwas nicht funktioniert?

Die alte Firewall bleibt bis zur Freigabe verkabelt bereit. Im Zweifel schalten wir innerhalb von Minuten zurück, analysieren und setzen neu an.

Müssen unsere Mitarbeiter etwas tun?

Bei einem Wechsel der VPN-Technik installieren sie einen neuen Client. Wir liefern vorkonfigurierte Profile und eine kurze Anleitung.

Wie oft spielen Sie Updates ein?

Sicherheitsrelevante Updates zeitnah, Hauptversionen nach einer Reifephase in abgestimmten Wartungsfenstern.

Brauchen Sie dafür einen Fernzugang?

Ja, über einen abgesicherten Management-Zugang mit 2FA, den Sie jederzeit sperren können.

Können wir selbst weiter Änderungen machen?

Selbstverständlich. Wir stimmen Rollen und Rechte ab, damit Änderungen nachvollziehbar bleiben.

Brauchen wir dafür ein eigenes SIEM?

Nein. NEOSEC richtet die Überwachung ein und betreibt sie. Sie bekommen Zugang zum Kundenportal mit Status und Berichten.

Welche Daten verlassen unser Netz?

Sicherheitsrelevante Ereignisse aus Firewall und angebundenen Systemen. Umfang und Aufbewahrung stimmen wir vorab ab, die Verarbeitung ist vertraglich geregelt.

Geht das auch ohne OPNsense?

Ja. NEOSEC überwacht auch andere Firewalls, Server und Endpoints. Mit OPNsense ist die Anbindung besonders einfach, weil der Wazuh-Agent als Plugin bereitsteht.

Welche KI-Assistenten funktionieren damit?

Alle Assistenten und Werkzeuge, die das Model Context Protocol unterstützen, sowie lokale Modelle über Ollama. Wir beraten Sie bei der Auswahl.

Kann die KI die Firewall lahmlegen?

Nur mit den Rechten, die Sie freigeben. Kritische Aktionen wie Neustart brauchen eine ausdrückliche Bestätigung und sind gedrosselt. Für Analysen genügt die Lesestufe.

Ist das im Betrieb enthalten?

In der Managed Firewall gehört eine regelmäßige KI-Konfigurationsanalyse mit Bericht dazu, im Wartungsvertrag ist sie optional.

Wir haben keinen Netzwerkspezialisten. Geht das trotzdem?

Ja. Wir übernehmen Einrichtung und Betrieb vollständig oder unterstützen Ihre IT dort, wo sie Rückendeckung braucht.

Wie binden wir die Produktion sicher an?

Über ein eigenes Segment mit minimalen Freigaben. Fernwartung durch Maschinenhersteller läuft nur über VPN mit zeitlich begrenztem Zugang.

Hilft OPNsense bei NIS2?

Die Firewall liefert Segmentierung, Protokollierung und Zugangskontrolle. Für Risikomanagement, Meldewesen und SOC arbeiten wir mit NEOSEC zusammen, siehe SOC mit NEOSEC.

Beeinträchtigt die Firewall die TI-Anbindung?

Nein, wenn sie richtig konfiguriert ist. Wir kennen die Kommunikationsbeziehungen von Konnektor und Kartenterminals und bilden sie gezielt ab.

Was ist mit Medizingeräten ohne Updates?

Genau für diese Geräte ist Segmentierung entscheidend. Sie sprechen nur noch mit den Systemen, die sie wirklich brauchen.

Können Hersteller weiterhin fernwarten?

Ja, über VPN mit 2FA, zeitlich begrenzt und protokolliert. Das ist sicherer als dauerhaft offene Zugänge.

Wer haftet, wenn etwas schiefgeht?

Wie bei jeder Firewall regeln das Ihr Vertrag mit uns und die Herstellergarantie für die Hardware.

Erfüllt OPNsense Anforderungen aus NIS2, B3S oder Cyberversicherungen?

Die Firewall liefert die technischen Bausteine: Segmentierung, IPS, 2FA, Protokollierung und Hochverfügbarkeit. Compliance entsteht aus Technik plus Dokumentation und Prozessen, beides liefern wir mit.

Brauchen wir eigenes OPNsense-Know-how?

Nein. Wir übernehmen den Betrieb vollständig oder schulen Ihr Team so weit, wie Sie es wünschen.

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