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Migration auf OPNsense

Eine Firewall-Migration scheitert selten an der neuen Firewall. Sie scheitert an vergessenen Regeln, alten VPN-Partnern, undokumentierten Ausnahmen und an dem einen Drucker, der seit Jahren eine Portfreigabe braucht. Deshalb beginnen wir bei Ihrem Bestand.

Aktualisiert am

Ablauf

Fünf Arbeitsgänge, ein Drehbuch

  1. 10 Bestandsaufnahmegemeinsam bereinigtes Soll-Regelwerk

    Konfigurationsexport, Gespräch mit Ihrer IT, Analyse von Regeln, NAT, VPNs, Zertifikaten und Sonderfällen. Die Trefferzähler zeigen, welche Regeln überhaupt genutzt werden.

  2. 20 Übersetzungaepfel+birnen fertige Zielkonfiguration

    Überführung in die OPNsense-Logik: Aliases, Interface-Regeln, NAT, VPN-Tunnel, Benutzeranbindung. Herstellerspezifisches bilden wir mit Bordmitteln oder Plugins ab.

  3. 30 Testgemeinsam abgenommene Testprotokolle

    Aufbau im Labor oder parallel in einem Testsegment. Kritische Anwendungen, VPN-Tunnel und Sonderfälle prüfen wir gegen eine gemeinsame Checkliste.

  4. 40 Umschaltungaepfel+birnen produktive OPNsense

    Umschaltung im Wartungsfenster nach Drehbuch. Die alte Firewall bleibt verkabelt bereit, der Rückweg dauert Minuten.

  5. 50 Nachbetreuungaepfel+birnen vollständige Dokumentation

    Auswertung der Logs auf blockierte legitime Verbindungen, Feinschliff des Regelwerks, Übergabe der Dokumentation.

Nach Hersteller

Migration nach Quellsystem

Jeder Hersteller hat seine Eigenheiten. Für jedes Quellsystem gibt es eine eigene Seite mit Funktionszuordnung.

Bestandsaufnahme

Was wir erfassen, und wo es hakt

Erfasst wird

  • Interfaces, VLANs, Zonen und IP-Plan
  • Firewall-Regeln mit Trefferzählern
  • NAT und veröffentlichte Dienste
  • Site-to-Site-VPNs mit Gegenstellen
  • Remote-Access-VPN, Benutzer, 2FA
  • DHCP, DNS, NTP, Zertifikate
  • Web- und Anwendungsfilter
  • Sonderfälle: VoIP, Multicast, IPv6, Medizintechnik

Typische Stolpersteine

  • Zonenlogik: Viele Hersteller denken in Zonenpaaren, OPNsense wertet Regeln pro Interface eingehend aus. Wir übersetzen die Logik.
  • MTU und MSS bei IPsec: Wir setzen MSS-Clamping von Anfang an.
  • VPN-Gegenstellen: Parameter und Termin stimmen wir vorab ab.
  • VoIP und SIP: Das ALG-Verhalten unterscheidet sich, wir testen Telefonie gezielt.
  • Versteckte Abhängigkeiten: Trefferzähler und Logs zeigen, was wirklich genutzt wird.

Aufwand

Wie lange es dauert

UmgebungVorbereitungUmschaltung
Einzelstandort, übersichtliches Regelwerkwenige Tage1–2 Stunden
Mehrere Standorte, VPN-Mesh1–3 Wochengestaffelt je Standort
HA-Cluster, Rechenzentrum, Klinikmehrere Wochennach Drehbuch, oft ohne spürbare Unterbrechung

Ergebnis

Was Sie am Ende in der Hand haben

Die Dokumentation ist so aufgebaut, dass auch ein anderer Dienstleister übernehmen könnte. Wir binden Sie nicht über Wissen, sondern über Qualität.

Übergabe

  • laufende OPNsense mit bereinigtem Regelwerk
  • Netzplan und Regelwerksdokumentation
  • Testprotokolle und Abnahme
  • Zugangsdaten und Notfallprozedur
  • Konfigurationsbackup außerhalb der Firewall

FAQ

Häufige Fragen

Können wir die alte Konfiguration einfach importieren?

Nein, und das ist gut so. Selbst zwischen pfSense und OPNsense gibt es keinen verlässlichen Direktimport. Die strukturierte Übersetzung ist die Gelegenheit, Altlasten loszuwerden.

Was passiert, wenn nach der Umstellung etwas nicht funktioniert?

Die alte Firewall bleibt bis zur Freigabe verkabelt bereit. Im Zweifel schalten wir innerhalb von Minuten zurück, analysieren und setzen neu an.

Müssen unsere Mitarbeiter etwas tun?

Bei einem Wechsel der VPN-Technik installieren sie einen neuen Client. Wir liefern vorkonfigurierte Profile und eine kurze Anleitung.

Kontakt

Wie aufwendig wird Ihre Migration?

Senden Sie uns einen Konfigurations-Export, wir schätzen den Aufwand belastbar.

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